Onkologie nach dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnis zu betreiben, ohne den Blick für den Menschen zu verlieren, das ist die Basis des unseres Behandlungsangebotes.

Aeskulap Klinik - Onkologie Gespräch 2 

In einem Erstgespräch erfassen wir den Stand einer Krebserkrankung und die Situation des Patienten. Wir erarbeiten einen individuellen Lösungsvorschlag unter Berücksichtigung der medizinischen Notwendigkeit, der körperlichen Verfassung und der Präferenzen des Patienten.

Aufbauend auf diesem Konzept führen wir die folgenden Behandlungen durch:

  • Orale und intravenöse Chemotherapie
    Diese zytostatische Therapie zielt darauf ab, Tumorzellen in der Zellteilung zu blockieren und zu zerstören. Aufgrund der häufigen akuten wie Langzeitnebenwirkungen der zytostatischen Therapie legen wir Wert auf eine frühzeitige Nebenwirkungsbehandlung mit integrativen Methoden.
  • Antikörpertherapie
    In vielen Fällen werden heute abhängig von der Krebsart erfolgreich monoklonale Antikörper gegen bestimmte Oberflächenmarker von Tumorzellen eingesetzt, meist in Kombination mit Chemotherapie, aber auch in der Erhaltungstherapie zur Festigung des Behandlungserfolges. Antikörpertherapien werden in aller Regel gut vertragen und sind daher, wo möglich, aus integrativer Sicht bevorzugt einzusetzen.

  • Antihormonelle Therapie
    Zellen bestimmter Tumore (Brustkrebs, Eierstockkrebs, Prostatakarzinom) besitzen Rezeptoren für Geschlechtshormone, die das Zellwachstum steuern. Medikamentöse Gegenspieler können über künstlich bewirkten Hormonentzug das autonome Wachstum bremsen und Tumorzellen in eine Ruhephase, langfristig sogar in den Zelltod zwingen.
  • Zielgerichtete Medikamente
    Diese meist erst in jüngster Zeit entwickelten Medikamente zielen darauf ab, wachtumsfördernde Signale in Krebszellen zu blockieren. Mutationen an bestimmten Genen sorgen dafür, dass sich normale Zellen zu bösartigen Tumorzellen entwickeln können, indem Abschaltwege in der Kontrolle von Wachstum und Zellteilung blockiert werden.

    Dabei kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die eine Neubildung der Blutgefässe hemmen, damit die Tumorzelle nicht mehr mit Nähr- und Sauerstoff versorgt wird und die Signalübertragungen zwischen den Tumorzellen blockieren.

 

Ergänzende Verfahren