Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Substanzen, die normalerweise im menschlichen Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.

Was sind orthomolekulare Substanzen?

Orthomolekulare Substanzen sind keine herkömmlichen Arzneimittel, sondern für den Körper bekannte Nährstoffe, d.h. Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren, und Enzyme. Da der Mensch diese Substanzen nicht alle selbst bilden kann, ist eine ausgewogene Zufuhr dieser Stoffe über die Nahrung für die Gesundheit und das tägliche Wohlbefinden unentbehrlich. Diese Stoffe können bei Bedarf therapeutisch eingesetzt werden.

Individueller Nährstoffbedarf

Der Nährstoffbedarf des menschlichen Organismus ist individuell und abhängig von Lebensstil, Arbeitsintensität, Stress, Umwelt - und Schadstoffbelastung, Genussmittel sowie dem gesundheitlichen Zustand. Die Aufnahme der Nährstoffe kann durch Lebensmittelintoleranzen, Darmerkrankungen und Ernährungsgewohnheiten beeinträchtigt sein. Insbesondere im Alter addieren sich viele Faktoren zu einer negativen Nährstoffbilanz.

Der Nährstoffgehalt in den Lebensmitteln nimmt ab

Die industrielle Herstellung der Grundnahrungsmittel, der übermässige Einsatz von Düngemittel auf zunehmend ausgelaugten Böden, die Konservierung der Lebensmittel z.B. mittels Bestrahlung reduziert die Nährstoffdichte in der Nahrung dramatisch.

Der Nährstoffbedarf des Körpers nimmt zu

Lebensmittelzusatzstoffe wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Umweltgifte, wachstumsfördernde Hormone in tierischen Nahrungsmitteln und die regelmässige Einnahme von Arzneimitteln müssen über die Leber vermehrt abgebaut werden, was den Bedarf an Nährstoffen erhöht.

Orthomolekulare Medizin hat sich bewährt

Diese Form der Therapie ist grundsätzlich nicht neu. Bekannte Beispiele hierfür sind der Einsatz von Vitamin B12 in der Behandlung der Blutarmut, von Jod bei der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen und Vitamin D und Calcium in der Osteoporosetherapie. Insbesondere in der Vorbeugung und Behandlung sogenannter Zivilisationserkrankungen wie z.B. der Demenz, dem Burnout-Syndrom, der Zuckerkrankheit aber auch der Herzkreislauferkrankungen und Krebs werden diese Nährstoffe in der Aeskulap Klinik erfolgreich eingesetzt.