Die Hyperthermie gewann in den letzten Jahren mehr und mehr Befürworter, weil sie eine nicht-operative, besonders schonende, praktisch nebenwirkungsfreie, aber dennoch sehr effektive Therapie ist.

Hyperthermie verstärkt die Wirkungen von onkologischen Standardmethoden (Strahlen- und Chemotherapie) und lässt sich optimal mit diesen kombinieren.

Die Ergebnisse experimenteller und klinischer Studien der jüngeren Zeit weisen zudem darauf hin, dass neben direkten zellschädigenden thermischen Effekten sowohl eine Hemmung der Gefässneubildung (Angiogenese) als auch eine Förderung der Gewebedurchblutung, Gewebeoxygenierung und der Immunüberwachung eine Rolle spielen.

Die loko-regionale Hyperthermie wird vor allem bei lokal begrenzten oberflächlichen und tiefer liegenden Tumoren und bei Metastasen eingesetzt, wie z.B. bei

  • Brustkrebs und -metastasen

  • Krebs der weiblichen Organe (Gebärmutter, Eierstock)

  • Lungen- und Leberkrebs bzw. Lebermetastasen

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs

  • Magen-, Darm- und Blasenkrebs

  • Peritonealcarcinose

  • Hals-Nasen-Ohren- Tumoren

  • Hirntumoren (Glioblastom, Astrozytom) und Hirnmetastasen

  • Lymphknoten-Metastasen und örtlich begrenzten Lymphomen