Mit Wärme gegen chronische Krankheiten
Die passive Überwärmung des Körpers gehört zu den ältesten Therapieformen der Naturheilkunde und hat sich besonders in der Behandlung von komplexen chronischen Leiden bewährt.
Den Körper passiv erwärmen
Die Infrarot-Ganzkörper-Hyperthermie wurde in den 60er Jahren in Deutschland von Heckel entwickelt. Bei diesem Verfahren wird der menschliche Körper mit einem speziellen Infrarotlicht bestrahlt, das tief in das Gewebe eindringt und zur Erhöhung der gesamten Köpertemperatur führt. Um die Abgabe der erzeugten Wärme zu verhindern, liegt der Patient in einer Isolierkabine, die über einem Krankenbett aufgebaut wird. Während der gesamten Behandlung wird der Patient kontinuierlich durch geschultes Personal überwacht.
Vielfältige Wärmebehandlung
Die Ganzkörper-Hyperthermie führt zu einer allmählichen Anhebung der Körpertemperatur. Dieser thermische Effekt fördert die Durchblutung, aktiviert die Stoffwechsel- und Immunprozesse und unterstützt die Regeneration.
Besonders bei chronischen Krankheiten
Das Hyperthermieverfahren hat sich als wesentlicher Teil der ganzheitlichen Therapie, im Speziellen in der Behandlung von komplexen chronischen Leiden, bewährt. Besonders positive Erfahrungen liegen bei folgenden Krankheitsbildern vor:
-
Chronische entzündliche Erkrankungen von Atemwegen, Darm, Blase, Prostata oder Eierstöcken
-
Allergische Erkrankungen wie Asthma und Neurodermitis
-
Rheumatische Erkrankungen sowohl entzündlicher als auch degenerativer Natur
Eine Infrarot-Hyperthermiebehandlung dauert zwei bis drei Stunden und wird je nach Krankheitsbild mehrmals wiederholt.





