Neben der obligatorischen Krankenversicherung kann der Patient eine Zusatzversicherung abschliessen und damit Kosten abdecken, die über die Grundversicherung hinausgehen.

Stationär

Im stationären Bereich sind dies vornehmlich die freie Spitalwahl (ausserhalb Wohnkanton) und eine höhere Versicherungsklasse (halbprivat, privat).

Ambulant

Bei der ambulanten Behandlung existieren keine Versicherungsklassen. Die Leistungen sind für alle Patienten gleich, wobei die Schulmedizin mit vom Gesetzgeber vorgegebenen Tarifen wie z.B. dem Ärztetarif „TARMED“ direkt über die Krankenversicherung abgerechnet wird.

Was zahlt die Zusatzversicherung?

Für die Deckung von zusätzlichen Diagnose-, Therapie- und Behandlungsformen (komplementäre Methoden) bieten die meisten Krankenversicherungsgesellschaften Zusatzversicherungen an. Diese fallen nicht unter das Krankenversicherungsgesetz (KVG), sondern stellen eine rein private Versicherung dar (VVG). Jede Versicherung kann dadurch die Versicherungsleistungen wie z.B. Methoden oder Therapeuten selber definieren, und deckt demzufolge nur ausgewählte Behandlungsformen ab. Der Versicherungsnehmer stimmt diesem Leistungskatalog bei Vertragsabschluss meist stillschweigend zu. Wir empfehlen deshalb, vor Abschluss einer Zusatzversicherung die Angebote (Leistungskataloge, allgem. Geschäftsbedingungen) verschiedener Krankenkassen zu vergleichen. Prüfen Sie umsichtig und lesen Sie bitte genau, was Sie unterschreiben.

Informieren Sie sich

Um Überraschungen bei der Abrechnung der Behandlung zu vermeiden, lohnt es sich, die Kostendeckung resp. Rückerstattungsfrage mit Ihrer Zusatzversicherung vorgängig abzuklären.

Ausländische Patienten

Für Patienten aus dem Ausland gelten ihre landesspezifischen Regeln der Krankenversorgung. Sie müssen über eine entsprechende Versicherungsdeckung für die Krankenversorgung im Ausland verfügen oder müssen die Behandlung selber bezahlen. In diesem Fall verlangen wir eine Vorauszahlung.

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