Die Decoderdermographie gibt Aufschluss über Regulationsvorgänge  und -blockaden, entzündliche und degenerative Veränderungen sowie Ungleichgewichte im Säure-Basen-Haushalt.

Elektrische Messung

Die Decoderdermographie (DDG) ist ein standardisiertes Messverfahren, welches bioelektrische Regulationsvorgänge in verschiedenen Körperregionen sichtbar macht. Dabei erfolgt eine elektrische Messung, ähnlich wie etwa beim EKG.

Reizstromanwendung

Beim Patienten werden dazu sechs Hautelektroden an Stirn, Händen und Füssen angelegt. Mittels Reizstromanwendung werden bioelektrische Phänomene wie z.B., Strompotentiale,  Gewebewiderstände gemessen sowie graphisch dargestellt. Es erfolgen mehrere Messungen, wodurch mögliche Defizite in der bioelektrischen Steuerung dynamisch sichtbar werden.

Dynamik des vegetativen Nervensystems

Die Decoderdermographie gibt Aufschluss über Regulationseinschränkungen und -blockaden, entzündliche und degenerative Veränderungen sowie Ungleichgewichte im Säure-Basen-Haushalt. Das Verfahren erlaubt differenzierte Aussagen bezüglich der Dynamik des vegetativen Nervensystems in  definierten Körperbezirken, jedoch nur bedingt in Bezug auf einzelne Organe.